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28.11.2025
Reihen von Wohngebäuden in verschiedenen Farben an einer Straße. Ein Kirchturm ist im Hintergrund sichtbar.
In ihrem Kernpapier hat die „Taskforce Gebäudetechnik“ aufgeführt, was es für eine erfolgreiche Gebäudewende und eine zukunftsfähige Gebäudeenergiepolitik braucht.

Bild: iStock – MarioGuti / ZVEH

Vor dem Hintergrund intensiver politischer Debatten über die Reform des Gebäudeenergiegesetzes hat die „Taskforce Gebäudetechnik“ am Donnerstag (27.11.) ein Kernpapier zur zukünftigen Ausrichtung der Energiepolitik im Gebäudebereich vorgelegt. Das gemeinsam erarbeitete Papier ist ein klares Signal für praxistaugliche Lösungen sowie eine engere Zusammenarbeit innerhalb der Branche.

Die Taskforce hebt hervor, dass die gesteckten energiepolitischen Ziele nur erreichbar seien, wenn politische Vorgaben klar formuliert, realistisch umsetzbar und an den betrieblichen Alltag angepasst sind. Diese Forderung hatte die Taskforce bereits im Dialog mit dem Bundeswirtschaftsministerium unterstrichen.

Im Kernpapier werden zudem zentrale energiepolitische Hebel beschrieben, die Investitionen und Umsetzungskraft stärken sollen.

Zentrale energiepolitische Hebel im Überblick:

  • Marktorientierte Impulse wie ein wirksamer CO₂-Preis zur Stärkung von Investitionen in effiziente und klimafreundliche Gebäudetechnik.
  • Praxistaugliche Gesetze, die Betriebe von unnötiger Bürokratie entlasten.
  • Eine verlässliche, einfache und langfristige Förderstrategie – inklusive weiterentwickelter Bundesförderung – fördert Investitionen.
  • Technologieoffener und abgestimmter Ausbau von Erneuerbaren Energien, Netzinfrastruktur, Speichern und digitalisierten Netzen.
  • Die Digitalisierung der Energiewende braucht dynamische Stromtarife und den schnellen Roll-out intelligenter Messsysteme.
  • Die kommunale Wärmeplanung muss faire Wettbewerbsbedingungen schaffen und dezentrale Lösungen ohne Anschlusszwänge ermöglichen.
  • Die Beratungsleistungen des gebäudetechnischen Handwerks müssen ordnungs- und förderpolitisch angemessen berücksichtigt werden.
  • Qualifizierte Fachkräfte sind unverzichtbar. Daher müssen die duale Ausbildung und die Meisterqualifikation weiter gestärkt werden.
  • Für die Klimafolgenanpassung braucht es Maßnahmen wie Kühlung, Dämmung sowie Dach-/Fassadenbegrünungen. Diese sind durch geeignete Förder- und Ordnungsrahmen zu unterstützen.


Das Kernpapier steht unter www.zdh.de zum Download bereit.

Quelle: ZVEH

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